Kaarst: Stadt sucht noch Schöffen

Die Stadt Kaarst sucht noch Bürger, die ab dem 1. Januar 2019 für einen Zeitraum von fünf Jahren an einer Tätigkeit als Jugenschöffe interessiert sind.
Schöffen haben als Laienrichter die Aufgabe, gemeinsam mit dem hauptamtlichen Richter die Tat eines Angeklagten zu beurteilen und ein Strafmaß festzulegen.

Schöffe kann nur werden, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, zum Zeitpunkt der Aufstellung der Vorschlagsliste in Kaarst wohnt und bei Amtsantritt (01.01.2019) zwischen 25 und 69 Jahre alt ist. Das verantwortungsvolle Ehrenamt verlangt von den Schöffen, die auch gesundheitlich nicht eingeschränkt sein sollten, ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und Unvoreingenommenheit. Die Bewerber für das Amt eines Jugendschöffen sollten eine erzieherische Befähigung und Erfahrung in der Jugenderziehung besitzen.
Über die Aufnahme von Personen in die Schöffenvorschlagsliste entscheidet im für die Jugendschöffen der Jugendhilfeausschuss. Die Liste wird öffentlich ausgelegt, damit die Bürger die Möglichkeit haben, schriftlich ihren Einspruch einzulegen.

Die Vorschlagsliste, ergänzt durch mögliche Einsprüche, wird an das Amtsgericht Neuss übersandt. Zum Ende des Jahres 2018 tritt ein Schöffenwahlausschuss zusammen und wählt aus der Vorschlagsliste die erforderliche Zahl der Schöffen, die dann durch das Amtsgericht benachrichtigt werden.

Ansprechpartnerin für Bewerber, die sich für das Schöffenamt des Jugendstrafrechts interessieren, ist Heike Schmelzer im Bereich Jugend und Familie, Rathaus Kaarst, Am Neumarkt 2, 1. Etage, Zimmer 126, Tel. 02131 987-326, Fax. 02131 9877-326 oder per E-Mail an heike.schmelzer@kaarst.de .

Bewerbungen und Vorschläge werden bis spätestens 31.03.2018 erbeten.

Das für die Bewerbung erforderliche Formular ist auf www.kaarst.de abrufbar oder bei den genannten Ansprechpartnerinnen erhältlich. Weitere Informationen sind über die Internetseiten www.justiz.nrw.de sowie www.schoeffen-nrw.de abrufbar.

Teilen: