Kaarst: Virtuell trifft Realität – Jugendliche zocken gegen sich selbst

Nicht alle Joystick-Akrobaten sind faule Stubenhocker. Und nicht alle Sportler können auch an der Konsole zocken. Nur wer virtuell und real ein richtig guter Spieler ist, wird beim ersten „Media Sport Battle“ der Stadt Kaarst in der Stadtparkhalle bestehen können. Los geht es am Freitag, 15. September 2017, um 18 Uhr. Bis 21 Uhr werden sich die Teilnehmer der Herausforderung stellen, am Bildschirm und in der Halle die beste Leistung abrufen zu müssen – entweder im Duell mit Freunden oder gegen sich selbst.

In Kooperation mit der Sportjugend Kreis Neuss, dem Spieleratgeber NRW, den SF Vorst, dem VfR Büttgen und der SG Kaarst will die Stadt Kaarst ein ganz besonderes Erlebnis für Jugendliche kreieren. „Wir holen den virtuellen Sport in die Sporthalle und geben umgekehrt Sporttalenten die Chance, sich an der Konsole zu beweisen. Durch die Vielfalt der am Markt erhältlichen Spiele können wir ganz viele Sportbereiche abdecken. Fußball natürlich, Basketball, aber auch Fechten und Parcours. Wir werden das Smartphone mit einbinden und sorgen für einen spannenden
Abend“, verspricht Martina Bläser vom Fachbereich Jugend und Familie. Fußballer können Fifa an der Playstation spielen und danach in der Halle dribbeln. Wer bei Fruit Ninja das Obst reihenweise zersäbelt, wird mit einem echten Fechtsäbel seine Geschicklichkeit testen müssen. Bei Bit Trips Runner nimmt die VR-Brille den Spieler mit in die Welt des Parcouring, in der Halle wartet ein echter Parcours auf die Sportler. Basketball rundet das Angebot ab.

Am Ende werden die Punkte aus virtueller und realer Leistung zusammengezählt und die Gewinner stehen fest. Übrigens: Nur wer mit seinem Handy und der eigens für die Veranstaltung zur Verfügung gestellten App nachweist, dass er sowohl an der Konsole als auch in der Halle aktiv war, kann die nächste Herausforderung freischalten.
„Man kann alle Angebote nutzen, oder nur einzelne Herausforderungen meistern. Aber zu jedem Spiel an der Konsole gehört das sportliche Pendant in der Halle.
Wir wollen schnelle Finger und schnelle Füße sehen“, sagt Blaeser.

Die App kann am dem 13. September 2017 unter www.kaarst.de heruntergeladen werden.

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