Rhein-Kreis Neuss: Nicht Witzig! Horror-Clowns treiben ihr Unwesen

clownrk1Erstmalig im Rhein-Kreis Neuss trieben sogenannte Horror-Clowns am Wochenende ihr Unwesen. 3 Jugendliche im Alter von 18 und 19 Jahren wurden am Sonntag von der Polizei erwischt, nachdem sie in Neuss kurz nach Mitternacht auf der Adolfstr. Autofahrer und Passanten erschreckten und verfolgt haben. Die Polizei konnte nach Zeugenaussagen die 3 Jugendlichen ausfindig machen und die Personalien feststellen. Die 3 Jugendlichen werden sich einem Ordnungswidrigkeitenverfahren stellen müssen, den dies ist kein „dummer Jungenstreich“, so die Polizei.

Nach einem Unbekannten Horror Clown sucht die Polizei aktuell noch. Dieser habe am Samstag Abend kurz nach 22:00 Uhr in Korschenbroich an der Straße „Weißer Weg“ Passanten von hinten angenähert und hielt einen Gegenstand in der Hand. Nach Zeugenaussagen solle der Horror-Clown eine Machete in der Hand gehabt haben. Die Kripo hat ein Strafverfahren eingeleitet und sucht aktuell den Clown.

Der Unbekannte war etwa 1,90 Meter groß und trug einen Ganzkörperanzug, der blau / gelb / rot gestreift und mit Stoff-Frottee Knöpfen besetzt war. Sein Gesicht bedeckte eine „böse Clown-Maske“ mit spitzen Zähnen und aufgemaltem Blut an der Mundpartie. Der Täter trug eine Clown typische Perücke mit roten Haaren und Halbglatze.

Zeugenhinweise nimmt die Kripo unter der Telefonnummer 02131-3000 entgegen.

Es häufen sich zudem Falschmeldungen zu „Horror-Clowns“, die die Bevölkerung zusätzlich verunsichern. Ein Beitrag, der in sozialen Netzwerken kursiert, wonach es am Freitag (21.10.), um 23:46 Uhr, in Neuss eine „Killer Clown Attacke“ auf Jugendliche am Niedertor gegeben haben soll, lässt sich durch die Polizei nicht belegen.

Deswegen: Lassen Sie sich nicht durch Darstellungen in den sozialen Netzwerken beeinflussen. Ein Verbreiten von „Falschmeldungen“ kann weite Teile der Bevölkerung verunsichern. Daher bittet die Polizei, diese nicht zu teilen.

Wer Opfer eines Übergriffes durch verkleidete Personen wird, sollte keine Scheu haben, den Notruf der Polizei (110) zu wählen. Selbstjustiz darf nicht das Mittel der Wahl sein und kann, neben möglichen strafrechtlichen Konsequenzen, auch eine zusätzliche Gefahr, durch die Eskalation der Situation bergen.

Mehr zu diesem Thema, heute in den LokalNews hier auf Radio Kaarst.

 

 

Bild: Radio Kaarst
Text: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss (Pressestelle)

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